

Naturbaustoff Holz bietet mehr Sicherheit
Innovatives Holz-Bausystem widersteht Flammen länger als Beton. Naturbaustoff Holz bietet mehr Sicherheit für Bewohner.
Ein Massiv-Holzhaus, das im Brandfall sicherer ist als andere Häuser. Für viele Menschen klingt das wie ein Widerspruch. Abgesehen von den vielen gesundheitlichen Vorteilen, die Holz als Baustoff bietet, setzt eine österreichische Innovation völlig neue Maßstäbe. "Holz brennt nur dann gut, wenn es dünn und von Luft umspült ist!" - dieses Prinzip kennt jeder Pfadfinder und jeder Kaminbesitzer, der schon einmal versucht hat, einen einzelnen dicken Holzklotz zum brennen zu bringen. Genau solch ein Holzklotz ist die schichtweise mit Holzdübeln verbundene Vollholzwand von SystemThomaHolz100. Der Beweis für dieses Prinzip wurde vom Institut für Brandschutz und Sicherheitstechnik in Linz erbracht. Es gibt gravierende Unterschiede bei den Baustoffen und die größte Überraschung bot sich den Forschungsexperten mit dem SystemThoma: Obwohl Holz grundsätzlich ein brennbares Material ist, erreichte die Vollholzwand im Vergleich sogar bessere Brandsicherheitswerte, als Beton- und Ziegeldecken oder die Holzständerbauwände der üblichen modernen Fertighäuser.
Bei den massiven Wandelementen des Systems von Thoma ist selbst nach bis zu 150 Minuten Beflammung mit 900 bis 1000°C immer noch die volle statische Tragfähigkeit und Dichtheit gegeben. Ein plötzliches Zusammenstürzen durch das Ausglühen von Eisenarmierungen, wie es bei Betondecken bekannt ist, ist bei der Vollholzwand unmöglich. Zum Vergleich: Bei Beton können örtlich bereits nach 15 bis 30 Minuten Temperaturen von 100 bis zu 600°C an der "unbeflammten" Seite erreicht werden. Dabei besteht die Gefahr, dass Leitungen verschmoren und sich Einrichtungsgegenstände entzünden, obwohl diese nicht dem Feuer ausgesetzt sind. Beim SystemThoma wurden an der dem Feuerherd abgewandten Seite nach 120 Minuten nur maximal 1,8°C Erwärmung gemessen.
Auch bei größter Hitzeeinwirkung bleibt diese Wand stundenlang statisch voll tragfähig! Stahl und Stahlbeton sind hingegen im Brandfall "unberechenbar". Es kommt im Gegensatz zum berechenbaren, verlässlichen Holz zum plötzlichen Zusammenbrechen ohne Vorwarnung.
Wände von Ständerbau-Häusern - wie sie vor allem bei günstigen Fertighäusern in Leichtbauweise zu finden sind - waren bei dem Test nach 90 Minuten völlig verkohlt. Die dünnen mit Isoliermaterial gefüllten Wände bieten deutlich weniger Sicherheit. Und das ist ein wichtiger Aspekt für jeden verantwortungsbewussten Bauherren.
Bei den hohen Sicherheitswerten des SystemThoma bleibt den Bewohnern deutlich mehr Zeit für die Flucht bzw. zur Lebensrettung. Ebenso wichtig: auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gehen geringeres Risiko ein und können länger und sicherer in der Bausubstanz verbleiben, länger löschen und bergen.
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